DIE LINKE hilft – Görlitz nach dem Hochwasser
Author Zeitfixierer CC‑License
Ein Bild der Zerstörung: Gärten, Häuser und Garagen sind mit einer gräulich-braunen Schlickschicht überzogen, Unrat liegt auf den Wiesen verstreut, Möbel, Geschirr und Kleidung, von schmutzigen Wasser vollgesogen, sind von den Bewohnern zu ordentlichen Haufen gestapelt worden, zur Abholung bereit. Wer ein Gebäude betreten will, muss durch knöcheltiefen Schlamm waten. Über dem Ganzen liegt ein Geruch nach Brackwasser und Verwesung: Hagenwerder ist einer der am härtesten von der Flut betroffenen Stadtteile von Görlitz. Wer wissen möchte, welche Verwüstung Hochwasser wirklich bedeutet, sollte nicht auf die Umgebung achten, sondern in die Gesichter derer sehen, die hier einmal gewohnt haben. In ihnen spiegelt sich die Angst, das Entsetzen und die Verzweiflung der letzten Tage wieder, aber auch grimmiger Humor. Familien, die ihren gesamten Besitz verloren haben, die mit knapper Not dem Wasser entkommen sind. Vor Ort: Helfer der Linksjugend Görlitz, die gemeinsam mit Betroffenen aufräumen, sortieren und sauber machen. Diese Tage werden an keinem der Anwesenden spurlos vorüber gehen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse inmitten der Not ist die, dass Gemeinschaft die Stärke ist, mit der alle Herausforderungen bewältigt werden können.
Popularity: 11% [?]
21.August 2010 | Lesen | 0 Kommentare



















